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Aufsätze mit Gefühl - die besten Aufsätze

Wer einen Aufsatz schreiben soll, hat das Thema in der Regel schon genannt bekommen. Natürlich ist es besser, wenn man kann das Thema für einen Aufsatz selbst wählen. Aber auch bei vorgegebenen Aufsatz Themen bestehen große Möglichkeiten für Spielräume zu Variationen und kreativen eigenen Veränderungen. Es ist immer besonders wichtig herauszufinden, welchen Aspekt des Themas eines Aufsatzes man besonders behandeln möchte. Das zu entdecken, ist schon ein wesentlicher Teil eigner kreativer Leistung. Natürlich bedeutet das nicht, vom Thema abzuweichen und etwas völlig eigenes zu erfinden. Beispielsweise das Thema des zu schreibenden Aufsatzes lautet: “Schreiben Sie bitte einen Aufsatz über das Leben von Würmern”, dann wäre es eine Themenverfehlung, wenn Sie das Leben des Elefanten erörtern und so argumentieren: “Der Elefant hat oft auch Würmer, also….”

Wer sich mit dem Gegenstand, auf den er sich konzentrieren möchte, gut auskennt und möglichst hier auch eigne Erfahrungen einbringen kann, wird auch einen sehr guten Aufsatz schreiben. Das sind wohl die wesentlichen Schreibtipps, die für das Schreiben aller Aufsätze gelten. Dabei macht es keinen großen Unterschied, ob Sie einen Sachaufsatz, ein Schulaufsatz oder einen kreativen Aufsatz schreiben sollen. Gerade beim kreativen Schreiben stehen die eignen Erfahrungen und Erlebnisse im Mittelpunkt. Man soll sie nun in einen Aufsatz schön verpacken. In diesem Fall kommt auch der Sprache und dem Wortspiel eine besondere Bedeutung zu. Schließlich schreiben Sie einen guten Aufsatz nicht nur dann, wenn sie das richtige Thema treffen und erläutern, sondern wenn sie Ihre Gedanken und Erlebnisse in einer bildhaften Sprache darstellen. Das Vorstellungsvermögen des Lesers wird durch solche Aufsätze angeregt und so entwickelt der Leser Interesse an Ihrem Aufsatz.

Jedenfalls ist es ur von Vorteil, wenn man einige Stunden oder sogar einen oder zwei Tage Zeit bringt, um über das Aufsatzthema nachzudenken bzw. um den Aufsatz zu schreiben und auszuarbeiten. Dabei ist es auch besonders wichtig, auf leise Hinweise zu achten, z.B. auf Träume zu achten und seiner Intuition zu lauschen. Manchmal kann man auch mit einem anderen Menschen über das Thema sprechen. Wenn man sich mit dem Aufsatzthema und der Ausarbeitung des Aufsatzes so intensiv beschäftigt, dann können Sie nur wirklich gelungene Aufsätze hervorbringen.

Hat man nur wenig Zeit, wie etwa beim Schreiben eines Abituraufsatzes als Prüfung, dann sollte man sich dennoch einige Minuten Zeit nehmen, um auf sein Inneres zu hören, um eigene Gedanken zu sammeln und zu rationalisieren. Ein rein rational abgehandeltes Thema macht weder dem Schreibenden besondere Freude, noch dem Leser des Aufsatzes. Deshalb sollen Sie möglichst viele rhetorische Sprachmitte treffend in Ihren Aufsätzen verwenden.
Meist ist es sogar störend, sich im Schreibprozess von vorn herein durch eine detaillierte Gliederung mit genauer Seitenzahl und Zeilenvorgaben für die Einleitung, den Hauptteil und den Schlussteil selbst zu begrenzen. Fragen Sie mal einen guten Schriftsteller, wann er seinen Kapiteln eine Überschrift gab, und wann der genaue Titel seines Buches fest stand. Meist dauert dies sehr lange und deutet sich in der Regel erst am Ende des Schreibprozesses richtig an.

Es gibt natürlich auch Aufsatzthemen, die den Schreibenden von vorn herein in einer Richtung eingrenzen. Dies trifft beispielsweise auf Erörterung, Analyse oder Kommentare zu bestimmten Themen zu. Auch die Interpretation einer Geschichte, eines Dramas oder Buches setzt der Kreativität des Schreibenden gewisse Grenzen.
Oftmals weiß der Aufsatz Schreibende schon in etwa, was der Lehrer oder die Lehrerin, die den Aufsatz später bewerten werden, gern lesen bzw. welche Meinung und Wertung sie gern hören möchten. Sich davon leiten zu lassen, grenzt natürlich auch den Schreibenden sehr ein. Wer eine gute Note haben möchte, schreibt deshalb gern das, von dem er weiß, der Lehrer oder die Lehrerin werden dies besonders gut bewerten. Häufig ist es aber viel besser, man lässt sich im Schreibprozess davon nicht leiten und hört auf die eigne innere Stimme. Solche Aufsätze sind immer die besten. “Ja, wenn ich dann aber eine schlechte Note dafür bekomme?” werden Sie fragen. Sicher kann man dann auch mit dem, der den Aufsatz bewertet hat, darüber diskutieren und ihn oder sie zu einer besseren Erkenntnis führen.

Abschließend lässt sich sagen, dass man beim Schreiben und Verfassen von Aufsätzen nicht nur auf den Aufbau des Aufsatzes sowie auf die Sprache sondern auch auf sein eigenes Gefühl achten soll. Letztendlich entstehen so immer die besten und perfekten Aufsätze, wenn man einfach drauf los schreibt und sich von irgendwelchen Vorgaben, Strukturen etc nicht allzu einschränken und bedrängen lässt.

KsZ.